Aktionsgemeinschaft "Rettet den Burgwald" e.V.
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Flussjungfern (Gomphidae)

 

 

Westliche Keiljungfer (Gomphus pulchellus)  

 

 

 

 

 

 

Kleine Zangenlibelle (Onychogomphus forcipatus)

Wie sich unschwer vermuten lässt, sind die übergroßen, zangenartigen Hinterleibsanhänge der Männchen verantwortlich für den Namen dieser Libellenart. Bei der Paarung ergreifen die Männchen mit diesen, bei den Libellen artspezifisch ausgebildeten Anhängen, ihre Partnerinnen hinter dem Kopf. Krümmen die Weibchen dann ihren Hinterleib nach vorne und verkoppeln dessen Ende mit dem Begattungsorgan des Männchens, so bildet sich das für Libellen charakteristische Paarungsrad. Im Insektenreich ist dies eine wohl einmalige Paarungsweise.

 

Die Kleine Zangenlibelle besiedelt reich strukturierte, naturnahe Flüsse und Bäche. Von ihren bekannten Vorkommen an den Oberläufen von Lahn und Eder aus, besiedelt sie auch zunehmend die Bach-Täler des Burgwaldes. Der Bestand dieser Libellen-Art hat sich in den letzten Jahren in Hessen positiv entwickelt, was als Zeichen für eine Verbesserung der Wasserqualität gedeutet werden kann.

In der Roten Liste Hessens wird diese Art (noch) als "stark gefährdet" (2) bezeichnet.

 

 

 

 

 

 

 

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