Aktionsgemeinschaft "Rettet den Burgwald" e.V.
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Bild des Monats

 

 

 

 

 

 

Zu den eindrucksvollsten Naturschauspielen zählt zweifelsohne der Schlupf der Libellen.

 

Je nach Art entwickeln sich die unscheinbaren Libellenlarven über mehrere Jahre in ihren Gewässern, bis sie eines schönen (sonnigen) Tages ihr angestammtes Element verlassen und an aus dem Wasser herausragenden Pflanzenteilen emporklettern. Mit ihren bedornten Beinen klammern sie sich an der Vegetation fest, bis schließlich der Libellenkörper an Rücken und Kopf aufplatzt. Heraus schiebt sich ein noch etwas unförmiges Geschöpf, welches seinen Körper mit Körperflüssigkeit "aufpumpt" und sich erst in den kommenden Stunden in die endgültige Form einer Libelle verwandelt.

Aus dem plumpen, unansehnlichen Wassertier wird eine buntglänzende, pfeilschnelle Jägerin der Lüfte!

Der gesamte Schlupfvorgang kann sich über mehrere Stunden hinziehen und bedeutet für die Libelle die gefährlichste Zeit in ihrem ganzen Leben.

Regungslos und noch flugunfähig ist sie mit ihrem noch weichen Körper eine leichte Beute für Fressfeinde aller Art. Auch sich plötzlich ändernde Witterungsverhältnisse können der Libelle mit ihren noch nicht ausgehärteten Flügeln überaus gefährlich werden. Schwere Regentropfen können dazu führen, dass sich die Flügel verkleben und plötzliche Windböen beenden so manches Libellenleben, wenn sich die Tiere nicht mehr halten können und in die dichte Vegetation oder auf das Wasser geweht werden.

 

Das Foto zeigt den Schlupf einer Plattbauch-Libelle (Libellula depressa). 

 

 

 

 

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