Aktionsgemeinschaft "Rettet den Burgwald" e.V.
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Falkenlibellen (Corduliidae)

 

 

Falkenlibelle, Gemeine Smaragdlibelle (Cordulia aenea)

Die Falkenlibelle zählt zu unseren jahreszeitlich am frühesten fliegenden Großlibellen. In günstigen Jahren können bereits Mitte April die ersten geschlüpften Tiere nachgewiesen werden, üblicherweise liegt der Schlupf allerdings eher Anfang Mai.

 

Die Art kommt im Burgwald an zahlreichen Stillgewässern unterschiedlicher Größe vor, aber meist nur in geringer Individuenzahl.  

In Hessen ist die Art weit verbreitet, jedoch wurde in den letzten Jahren ein Rückgang der Bestände registriert. Die Rote Liste Hessens führt die Falkenlibelle in der Vorwarnliste (V).

 

 

 

 

 

 

Arktische Smaragdlibelle (Somatochlora arctica)

Eine echte Rarität hat der Burgwald mit der Arktischen Smaragdlibelle (Somatochlora arctica) aufzuweisen. Sie zählt zu den seltensten Libellen in Hessen und findet sich derzeit nur noch vereinzelt im Burgwald, in der Rhön und an einem Fundort im Spessart. Andere ehemalige Fundorte in Hessen sind offenbar inzwischen erloschen.

Die Arktische Smaragdlibelle gilt als spezialisierte Moorlibelle. Sie entwickelt sich in Moorschlenken und wassergetränkten Torfmoosflächen, die mitunter oberflächlich überhaupt kein Gewässer erkennen lassen. Die Larven benötigen für ihre Entwicklung zwei bis drei Jahre.

 

Bei den Imagines lassen sich die Männchen gut an der Form der Hinterleibsanhänge erkennen. (oberes Foto) Sie erinnern an die "Zangen" von Ohrwürmern. Die Weibchen (Foto unten) sind am ehesten an den seitlich angeordneten gelben Flecken auf dem 3. Hinterleibssegment zu erkennen.

Durch den Verlust von geeigneten Lebensräumen gilt die Art in Hessen als auch bundesweit in den entsprechenden Roten Listen als "stark gefährdet" (2).

 

 

 

 

 

 

Glänzende Smaragdlibelle (Somatochlora metallica)

 

 

 

 

 

 

 

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