Aktionsgemeinschaft "Rettet den Burgwald" e.V.
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Bockkäfer (Cerambycidae)

 

 

Als typische Art alter, strukturreicher Buchenwälder gilt der seltene Haarschildige Halsbock (Stictoleptura scutellata).

In der Roten Liste Deutschlands wird er zu den "gefährdeten" Arten gezählt (3).

 

 

 

 

 

Mit einer Körperlänge bis über 3 cm und seiner metallisch glänzenden Färbung ist der Moschusbock (Aromia moschata) einer unserer größten und prächtigsten Bockkäfer. Seine Larven entwickeln sich im Holz von Weidenbäumen und -büschen. Seinen deutschen Namen trägt er, da er einen aromatischen Geruch verströmt. 

 

 

 

 

 

Schulterbock (Oxymirus/Toxotus cursor)

 

 

 

 

 

Roter Spitzdeckenbock (Stenopterus rufus)

 

 

 

 

 

Weißstreifiger Distelbock (Agapanthia  pannonica) 

 Rote Liste BRD: 2, "stark gefährdet"

 

 

 

 

 

Die Larven des Scheckhorn-Distelbocks (Agapanthia villosoviridescens) entwickeln sich in den Stängeln verschiedener krautiger Pflanzen, vor allem Disteln.

 

 

 

 

 

Kleiner Pappelbock (Saperda populnea)

Die Entwicklung seiner Larven erfolgt in lebenden jungen Zweigen von Zitterpappeln und seltener auch von Weiden. Dementsprechend findet man den Käfer von April bis Juli an Waldsäumen, Pioniergehölzen und Hecken auf den Zweigen und Blättern dieser Pflanzen.

 

 

 

 

 

Geißblatt- (oder Wurzelfleckiger-) Linienbock (Oberea pupillata) 

  Rote Liste BRD: 3, "gefährdet"

 

 

 

 

 

Bockkäfer Cortodera humeralis  

Rote Liste BRD: 3, "gefährdet"

Die Larven dieser Art entwickeln sich in absterbendem und totem Holz von Laubbäumen. 

 

 

 

 

 

Rothalsbock (Stictoleptura rubra) Weibchen

Diese, auch mitunter in Gärten anzutreffende Käferart, gehört zu den "klassischen" Totholz-Arten, deren Larven sich in morschem, teilw. verpilztem Alt-und Totholz von Fichten und Kiefern entwickeln.

Rothalsbock (Stictoleptura rubra) Männchen

 

 

 

 

 

Die Larven des hübschen Vierbindigen Schmalbocks (Leptura quadrifasciata) wachsen ebenfalls in stehendem und liegendem Totholz heran.

 

 

 

 

 

Von der vorhergehenden Art durch die geringelten Fühler und die weitgehend gelben Beine zu unterscheiden ist der Gefleckte Schmalbock (Leptura maculata), der häufig auf wald- und gehölznahen Blüten zu finden ist.

 

 

 

 

 

Der schöne Gelbbindige Zangenbock (Rhagium bifasciatum) benötigt für seine Larvalentwicklung ebenfalls morsches, verpilztes Holz verschiedener Gehölzarten. Die Käfer schlüpfen bereits im Herbst, verbringen aber den Winter in sogennanten Puppenwiegen innerhalb des Brutholzes und erscheinen dann erst im Frühling.

 

 

 

 

 

Die Larven vom Schrotbock (Rhagium inquisitor) bevorzugen Holz von abgestorbenen Nadelbäumen.

 

 

 

 

 

Unter der Borke von austrocknenden Laubbäumen entwickeln sich die Larven vom Schwarzfleckigen Zangenbock (Rhagium mordax).

 

 

 

 

 

Den Rothaarbock (Pyrrhidium sanguineum) findet man von April bis August in Gehölzbiotopen. Seine Larven entwickeln sich unter der Borke von austrocknenden, möglichst sonnenexponierten Stämmen und Ästen von Eichen, seltener auch anderer Laubgehölzen. 

 

 

 

 

 

Mit seinem schwarz-gelben Streifenmuster versucht der Widderbock (Clytus arietis) offenbar eine wehrhafte Wespe zu imitieren, um so Fressfeinde abzuschrecken. Den vollkommen harmlosen Käfer findet man von Mai bis Juli nicht selten in Wäldern, Hecken, Streuobstwiesen. Seine Larvalentwicklung findet im Totholz verschiedener Laubgehölze statt.

 

 

 

 

 

Ein Weibchen des Zimmermannsbocks (Acanthocinus aedilis). Zwar besitzt schon das weibliche Tier die für viele Bockkäferarten kennzeichnenden langen Fühler, doch dürfte der männliche Zimmermannsbock mit einer Fühlerlänge, welche die fünffache Körperlänge erreicht, in dieser Diziplin den Spitzenplatz einnehmen. Die Tiere entwickeln sich hauptsächlich unter der Rinde von absterbenden Kiefern.

 

 

 

 

 

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