Aktionsgemeinschaft "Rettet den Burgwald" e.V.
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Blatthornkäfer (Scarabaeidae)

 

 

Einer unserer eindrucksvollsten Käfer, sowohl was seine Größe als auch seine Gestalt betrifft, ist der Nashornkäfer (Oryctes nasicornis). Unschwer zu erraten woher sein deutscher Name stammt, betrachtet man das mächtige Horn der männlichen Tiere. Die Käfer gelten als Kulturfolger und werden bei uns in Gärten, Gärtnereien und auf Holzplätzen gefunden, wo sich die über 10 cm lange Larve in Kompost-, Laub- und Sägemehlhaufen entwickelt. Im Freiland werden die wärmebedürftigen Larven, deren Entwicklungsdauer bis zu 5 Jahren betragen kann, nur selten in verpilztem Totholz gefunden.

 

 

 

 

 

Die Larven der metallisch-grün glänzenden "Rosenkäfer" (Unterfam. Cetoniinae) entwickeln sich in morschem Holz und dem Mulm alter (Laub-) Baumveteranen, teilweise auch in Gesellschaft mit Waldameisen.

 

 

 

 

 

Trauer-Rosenkäfer (Oxythyrea funesta)

 

Rote Liste BRD: "stark gefährdet" (2); Rote Liste Hessen: "gefährdet" (3)

 

 

 

 

 

Der Pinselkäfer (Trichius spec.) ist als Pollenfresser im Sommer auf blühenden Stauden und Büschen zu finden. In verpilztem Holz verschiedener Laubgehölze entwickeln sich seine Larven.

 

 

 

 

 

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