Aktionsgemeinschaft "Rettet den Burgwald" e.V.
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Für den Burgwald ist der Seidelbast (Daphne mezereum) eine eher ungewöhnliche Pflanze. Der niedrige Strauch ist vorwiegend aus Regionen mit kalkhaltigem Untergrund bekannt, seine Ver-breitungskarte weist im Bereich des Burgwalds daher auch eine größere Lücke auf.

Gleichwohl sind aus dem westlichen Burgwald bereits seit mehreren Jahrzehnten kleinere Vorkommen der Pflanze bekannt, die aber offenbar inzwischen zu einem einzigen kleinen Bestand zusammengeschmolzen sind.

 

Der Seidelbast gehört zu den bekanntesten Frühblühern und zeigt nach milden Wintern mitunter schon im Februar seine überaus wohlriechenden Blüten. Für zeitig im Jahr fliegende Insekten wie den Zitronenfalter, bilden sie bis in den April hinein ein unwiderstehliches Nektarangebot. Die rosafarbenen bis hellvioletten Blüten sitzen direkt an den dünnen Ästen. Erst wenn die Pflanze in voller Blüte steht, treiben auch ihre grünen Laubblätter aus. Im Laufe des Sommers entwickeln sich kleine rote Früchte, die ebenfalls dicht an den Zweigen gedrängt sitzen.

 

Alle Teile der Pflanze gelten als stark giftig! Selbst ihr Saft kann auf der Haut zu unangenehmen Wunden führen.

 

Nach der Bundesartenschutzverordnung gilt der Seidelbast in Deutschland als besonders geschützte Art.   

 

 

 

 

 

 

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