Aktionsgemeinschaft "Rettet den Burgwald" e.V.
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weitere Wirbellose

 

Ordnung Kamelhalsfliegen - Raphidioptera

Phaeostigma spec., Imago und Larve

 

 

 

 

 

Ordnung Netzflügler - Neuroptera

Als Ameisenlöwe bezeichnet man das Larvenstadium einer Ameisenjungfer. Am Grunde von in sandigen Untergründen selbstgegrabenen Fangtrichtern wartet dieser geschickte Räuber auf Beute. Kleine Insekten, wie z. B. Ameisen, die in den Sandtrichter geraten, finden an den steilen Wänden keinen Halt und rutschen in ihr Verderben. Mit seinen kräftigen, wie Hohlnadeln gestalteten Greifzangen packt der Ameisenlöwe seine Beute, lähmt sie mit einer Giftinjektion und saugt sie schließlich aus.  

Die fertig entwickelte Ameisenjungfer erinnert in ihrer Gestalt und mit den weitgehend transparenten Flügeln an Libellen. Anders als bei diesen werden die Flügel der Ameisenjungfer in Ruhe jedoch dachartig übereinander gelegt. Ein weiteres deutliches Unterscheidungsmerkmal sind die kurzen, am Ende verdickten Fühler der Ameisenjungfer. Auch sind die Imagines dämmerungs- und nachtaktiv und kaum tagsüber fliegend zu finden.

 

Die ungefleckten, relativ langen Flügel und die ausgedehnte helle Zeichnung am "Halsschild" lassen eine Gemeine Ameisenjungfer (Myrmeleon formicarius) erkennen. 

 

Die Rote Liste Deutschlands führt diese, unter den sechs einheimischen Ameisenjungfern noch häufigste Art, in der Vorwarnliste (V).

Alle heimischen Ameisenjungfer-Arten sind nach der Bundesartenschutzverordnung geschützt.

 

 

 

 

 

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