Aktionsgemeinschaft "Rettet den Burgwald" e.V.
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Kleinlibellen

 

 

Gebänderte Prachtlibelle (Calopteryx splendens)

 

 

 

 

Blauflügel-Prachtlibelle (Calopteryx virgo)

 Rote Liste Hessen: "gefährdet" (3)

 

 

 

 

Gemeine Binsenjungfer (Lestes sponsa)

Foto oben Weibchen, Foto unten Männchen

 

 

 

 

Kleine Binsenjungfer (Lestes virens vestalis)

Foto oben: Weibchen

Foto oben: Männchen, Foto unten: Kopula

Auf dem obigen Foto gut zu erkennen ist das typische hell gerandete, braune Flügelmal. 

 

 Rote Liste Hessen: "gefährdet" (3)

 

 

 

 

Weidenjungfer (Lestes/Chalcolestes viridis)

Weidenjungfer Weibchen (Foto oben), Kopula (Foto unten)

Weidenjungfer- Männchen (Foto unten)

 

 

 

 

Gemeine Winterlibelle (Sympecma fusca)

 

Eine Besonderheit unter unseren einheimischen Libellen stellt die Gemeine Winterlibelle (Sympecma fusca) dar. Sie ist die einzige Art, die als Imago, als "fertige" Libelle überwintert.

 

Bereits im Herbst suchen die Tiere ihre meist geschützt liegenden Überwinterungsquartiere auf, die sich mitunter weit entfernt von jedem Gewässer befinden können. Hier klammern sich die Tiere meist an Pflanzenstängeln fest. Durch ihre beige-braune Färbung sind diese Kleinlibellen in der trockenen Vegetation bestens getarnt. Sie sind in der Lage, den Winter über selbst tiefste Temperaturen zu überstehen und lassen sich mitunter vollständig einschneien.

 

Im Frühjahr begeben sich die Libellen wieder an die Gewässer, wo sie sich paaren und ihre Eier ablegen.

Ältere Tiere besitzen oberseits hübsche blaue Augen.

Die Gemeine Winterlibelle gilt in der Roten Liste Hessens als "gefährdete" Art.

 

 

 

 

Blaue Federlibelle (Platycnemis pennipes)

Beide Geschlechter fallen durch federartig verbreiterte Beine auf, die mit langen Borsten besetzt sind. Im oberen Bild ist ein Männchen, im unteren Bild ein frisches Weibchen zu sehen.

 

 

 

 

Frühe Adonislibelle (Pyrrhosoma nymphula)

Eiablage (Foto unten)

 

 

 

 

Kleine Pechlibelle (Ischnura pumilio)

Die Kleinste unserer heimischen Libellen ist zugleich auch eine unserer farbenfrohesten. Das gilt zumindest für die noch jungen Weibchen dieser Art, die während ihrer ersten Lebenstage eine auffallende, leuchtend orange Färbung besitzen.

 

Die Kleine Pechlibelle (Ischnura pumilio) gilt als Pionierart, die bevorzugt Flachgewässer mit einer noch lückig entwickelten Ufervegetation besiedelt. Verdichtet und erhöht sich diese im Verlaufe einer natürlichen Sukzession, verschwindet die Art meist nach einigen Jahren wieder vom Gewässer.

 

Die Kleine Pechlibelle ist in Hessen wesentlich seltener als ihre Schwesterart Große Pechlibelle, die als unsere häufigste Kleinlibelle gilt. In der hessischen Roten Liste wird die Kleine Pechlibelle als "stark gefährdet" (2) gefährt. 

 

Bild unten: Männchen  

 

 

 

 

Große Pechlibelle (Ischnura elegans)

Foto oben Weibchen, unten Männchen

 

 

 

 

Becher-Azurjungfer/Gemeine Becherjungfer (Enallagma cyathigerum)

 

 

 

 

Gabel-Azurjungfer (Coenagrion scitulum)

Erst im Jahr 2008 gelang der Erstnachweis dieser Libellenart in Hessen. Die Gabel-Azurjungfer (Coenagrion scitulum) ist ursprünglich im mediterranen Raum beheimatet, seit einigen Jahren jedoch weitet sie ihr Verbreitungsgebiet deutlich in nördliche Richtung aus. In Südhessen ist sie seit 2010 regelmäßig anzutreffen und ihre Fundorte vermehren sich seitdem kontinuierlich.

 

Der im Sommer 2014 in der Nähe von Mellnau geglückte Fund des oben gezeigten Männchens gilt als erster Nachweis dieser Art für den Reg.Bez. Giessen!

 

In 2016 konnten an einem Gewässer in der Nähe sogar erstmals mehrere Tandems (kopulierende Tiere) beobachtet werden, so dass wir inzwischen von einer etablierten Population ausgehen können.

Spannend bleibt es, die weitere Ausbreitung dieser Kleinlibelle in Hessen und Deutschland zu beobachten.

Rote Liste BRD 2015: "R, extrem selten"

 

 

 

 

Hufeisen-Azurjungfer (Coenagrion puella)

 

 

 

 

Großes Granatauge (Erythromma najas)

Rote Liste Hessen: "gefährdet" (3)

 

 

 

Kleines Granatauge (Erythromma viridulum)

Rote Liste Hessen: "gefährdet" (3)

 

Diese wärmeliebende Art hat in den vergangenen Jahrzehnten ihr Verbreitungsgebiet in Hessen und Deutschland stark erweitern können.

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