Burgwald aktuell



Unsere nächste Veranstaltung:



Sonntag, 19.06.2016, 10:00 Uhr

Wanderung um das Naturschutzgebiet Franzosenwiesen.

Hier sind u. a. „Lebende Fossilien“, „Hungerkünstler“

und „Teufelsnadeln“ zu sehen.
Es führen Anne Archinal und Lothar Feisel.

Start und Ziel: Wanderparkplatz am Fosthaus Dammberg, östlich von Mellnau (ehemals Revierförsterei Mellnau).
Dauer ca. 5 Std., mit kleinem Imbiss unterwegs.




Arbeitseinsatz:

Samstag, 4.6., 13:00 Uhr

Treffpunkt: Forsthaus Dammberg (ehem. Revierförsterei Mellnau)




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Auch in diesem Jahr hat sich die Aktionsgemeinschaft wieder an der Gestaltung des Mellnauer Kuckucksweges beteiligt.





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Wir möchten hiermit auf die Petition aufmerksam machen, die unser Partner bei unseren Bemühungen um den Schutz des Burgwaldwassers, die SGV, vor kurzem startete:

http://www.sgv-ev.de/petition/



Wir würden uns über möglichst viele Unterzeichner freuen!


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Unser Burgwald-Kalender für 2016 ist noch erhältlich!



Bitte direkt an uns wenden! (Dr. Anne Archinal: 06423-3583 oder Lothar Feisel: 06423-7763)



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Auch auf dem Grenzegang zu Wetter war die Aktionsgemeinschaft "stark" vertreten:


http://www.wetter-hessen.de/Leben-in-Wetter/Gesellschaft-Soziales/Grenzegang/Pressemitteilungen-Grenzegang/Top-Spots-heute-Wettersches-Urgestein-wird-von-seinem-Sohn-gehoben-und-The-Great-Migration-durch-die-Bach.php?object=tx%7c2322.1&ModID=7&FID=2322.9522.1&NavID=2322.241&La=1         



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Nach dem Artikel in der Oberhessischen Presse vom 13.12.2014 "Jährlich dürfen 7,8 Millionen Kubikmeter fließen", in welchem über die vorläufige Erteilung der Wasserrechte für das Wasserwerk Wohratal durch den RP berichtet wird, hat die Aktionsgemeinschaft am 16.12.2014 dazu folgende Pressemitteilung veröffentlicht: 

Die Mengenanpassung nach unten für das Wasserwerk Wohratal war längst überfällig. In seinem Übergangsbescheid hat das Regierungspräsidium Gießen die weit überdimensionierten Wasserrechte des ZMW im Wasserwerk Wohratal nun erheblich gekürzt. Überfällig war diese Maßnahme schon längst, da die realen Fördermengen des ZMW in den letzten 20 Jahren zwischen 6 Mio. und 8 Mio. Kubikmetern/Jahr schwankten, ihm aber bis Dezember 2014 immer noch eine Entnahmemenge von 11 Mio./Jahr, und damit mindesten 3 Mio. Kubikmeter zu viel, bewilligt waren. Da solche Überhangmengen aber untersagt sind, ist damit jetzt endlich Schluss.

Anscheinend tragen die intensiven Aktivitäten der Naturschützer nun doch Früchte:

Für diese gesetzeskonforme Kürzung haben die Aktionsgemeinschaft „Rettet den Burgwald“ und die Schutzgemeinschaft Vogelsberg seit 2013 mit großem Einsatz gekämpft. Sowohl gegenüber dem Regierungspräsidium als auch im Umweltministerium als Oberste Wasserbehörde wurde klargestellt, dass Mengen, die über 8 Mio. m³/Jahr hinausgehen, für die Versorgungssicherheit des ZMW-Verbandsgebietes auch in Zukunft nicht benötigt werden, und damit auch nicht genehmigungsfähig sind. Zudem treten in der Wohratalaue offensichtlich in dem Maße ökologische Schäden auf, in dem die Fördermengen erhöht werden. Dieser Position zum Schutz des Naturraumes haben sich mittlerweile wohl auch einige betroffene Kommunen der Region angeschlossen.

Auch im Anhörungsverfahren zum neuen Wasserrechtsantrag des ZMW am 20. November 2014 haben die Naturschützer daher vehement die erforderliche Mengenanpassung nach unten gefordert. Sie wiesen zudem nach, dass die neu beantragte Fördermenge von 9,8 Mio. m³/Jahr (statt 11 Mio m³/Jahr) tatsächlich eine Steigerung der Förderung um fast 40 % bedeute und ebenfalls weit über dem nachgewiesenen Bedarf des ZMW liege.

Der nicht-öffentliche Erörterungstermin vom RP Gießen wurde sehr parteiisch zugunsten des ZWM durchgeführt. Vorsorglich hat die Aktionsgemeinschaft Widerspruch gegen einen Bescheid angekündigt, der Fördermengen über einen belastbaren Bedarfsnachweis hinaus genehmigen würde. Den Mehr-„Bedarf“ an Wasser mit einem Liefervertrag an die OVAG und Weiterlieferung ins Rhein-Main-Gebiet zu begründen, halten Aktionsgemeinschaft und SGV, bei Wasserverlusten von 20 Millionen Kubikmetern im Rhein-Main-Gebiet, für ökologischen bedenklich (allein die Transportkosten) und die Begründung rein kommerziell.

Diese sind mit dem Übergangsbescheid des RP Gießen über maximal 7,8 Mio. m³/a nun vorerst vom Tisch.

Es steht zu hoffen, dass der RP Gießen seine mehrfach angekündigten Ansprüche im Wohratal eine umweltschonende Grundwassergewinnung durchsetzen zu wollen, nun mehr auch erfüllen wird. Dazu dürfte er auch im noch ausstehenden endgültigen Bescheid keine höheren Mengen genehmigen. Die Aktionsgemeinschaft Rettet den Burgwald und die Schutzgemeinschaft Vogelsberg sind aufgrund der bislang sehr ZMW-freundlichen Haltung des RP Gießen allerdings sehr vorsichtig mit einer solchen Prognose und gut gerüstet, falls die Entscheidung dennoch gegen den Naturschutz fallen sollte.

Für den Vorstand: Dr. Anne Archinal



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Unser Ehrenmitglied Helmut (Hems) Jesberg wurde am 9.12.2014 

80 Jahre alt. Wir gratulierten ihm recht herzlich und dankten für sein 

großes Engagement und wünschen uns, dass er uns noch lange unterstützt!


Auch Hessen-Forst würdigte seine jahrzehntelange ehrenamtliche Arbeit für den Naturschutz im Burgwald und stiftete ihm eine Bank. Diese steht fortan am Kuhgrawebörnchen und soll Helmut bei seinen Aktivitäten im Wald hin und wieder zu einem wohlverdienten Päuschen animieren.






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Die Stellungnahme der Aktionsgemeinschaft zum Antrag des ZMW bzgl. Verlängerung der Wasserrechte für das Wasserwerk Wohratal ist fertig und kann bei uns angefragt werden.

Eine Zusammenfassung findet sich unter: "Bedrohungen für den Burgwald / Trinkwasser-Gewinnung"




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Verleihung der Ehrenmitgliedschaft an Helmut "Hems" Jesberg

Im Rahmen unserer Jahreshauptversammlung 2014 haben wir unserem Gründungsmitglied und langjährigen ersten Vorsitzenden Helmut Jesberg die Ehrenmitgliedschaft der Aktionsgemeinschaft "Rettet den Burgwald" verliehen.

Mit dieser erstmals von unserem Verein vorgenommenen Ehrung, möchten wir seinen seit nunmehr vier Jahrzehnten andauernden Einsatz und sein nimmermüdes Engagement für den Naturschutz im Burgwald und die Belange der Aktionsgemeinschaft würdigen.

Wir gratulieren, Hems, und freuen uns noch auf viele gemeinsame Aktivitäten im und für den Burgwald.  





 


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Aufgrund der geplanten Wasserlieferung der Mittelhess. Wasserwerke über den Vogelsberg in den Frankfurter Raum haben wir uns an die Presse gewandt. Auch die Hessenschau war am 11.8. 2013 interessiert:

 


http://www.hr-online.de/website/archiv/hessenschau/hessenschau.jsp?t=20130811&type=v

 

 










 

 

 



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